Ombili Stiftung in Namibia: Feste Häuser für die San

Über eines der von der ehemaligen GTZ finanzierten Kleinprojekte – „Feste Häuser für die San auf Ombili“ – habe ich anlässlich eines Treffens der Deutsch-Namibischen Gesellschaft (DNGeV) einen Vortrag gehalten. Nicht nur die San (oder „Buschleute“) selber wurden 2004/2005 in die Projektplanung mit einbezogen, sondern verschiedene Knowhow-Ressourcen beteiligten sich an der Projektplanung, so wie die Studenten in einem Semester der Bauhaus Universität in Weimar und das neu eingerichtete Lehmbauzentrum an der University of Bloemfontein in Südafrika.

Für die Studenten der Bauhaus Universität in Weimar war der Entwurf der Häuser, die im Eigenbau errichtet werden können, die Produktion von Lehmsteinen für den Wandbau der Häuser und die dazu erforderlichen Befähigungsinstrumente für die betroffenen San bei Ombili eine Semesteraufgabe, der sie sich begeistert widmeten. An der Universität in Bloemfontein war gerade ein Lehmbaukurs als Teil des Curriculums für Architektur- und Bauingenieurstudenten eingeführt worden. Den San konnten so von einer südafrikanischen Lehrkraft die notwendigen Grundkenntnisse über geeigneten Baulehm, die Durchführung einfacher Bodenanalysen und die Herstellung von stabilisierten Lehmsteinen in manuell betriebenen Pressen vermittelt werden. In der Rubrik „Afrika Sammelsurium“ beschreibe ich die Geschichte des Vorhabens und warum es leider scheitern musste. Hier folgt die Power Point Präsentation des Vortrags.

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