Ghana-Veröffentlichungen

In dieser Rubrik stelle ich Veröffentlichungen und Manuskripte vor im PDF oder Text Format, die ich selbst verfasst oder an deren Herausgabe ich mit beteiligt war – Artikel, Broschüren, Bücher und Buchmanuskripte. Die meisten davon sind mit meiner Arbeit in Ghana verbundene deutsche und englische Beiträge in Fachzeitschriften, Fachbüchern, technischen Merkblättern und Schriften, wie auch das Konstruktionslehrbuch „Construction Technology for a Tropical Developing Country“ und die Broschüre „Roof Construction in the Upper Region of Ghana“. Anderes, wie verschiedene Artikel, das Buch „No Time to Die“ und das Buchmanuskript „Gemaltes Leben auf Lehmwänden“ befassen sich mit Kulturellem aus Ghana, das im Laufe der Entwicklung des Landes zu einem wirtschaftlich selbst bestimmenden, demokratischen und modernen Staat verloren zu gehen droht oder bereits verschwunden ist. Auch heute noch verfasse ich hin und wieder Beiträge für verschiedene Zeitschriften über Themen im Zusammenhang mit der ghanaischen Kultur und Geschichte. Außerdem sollen hier auch die beiden Teile meines Buches vorgestellt werden, wenn ich sie fertig geschrieben haben. Darin beschreibe ich die 22 Jahre meines Lebens und Arbeiten in Ghana. Das plane ich jedenfalls für das kommende Jahr 2017.

Artikel in der Zeitschrift „Afrikapost

Hierbei handelt es sich um eine Serie von sechs meiner Beiträge im Journal „afrikapost“ unter dem Titel „Verlorenes zum Erinnern“, beginnend mit den Ashanti Goldgewichten und ihrer Herstellung. Im „No Time to Die“ Artikel werden die Mammylorry Slogans beschrieben, in den darauf folgenden die Küstenfischerei mit den traditionell verzierten Einbaumkanus, die Adinkra Symbolik und die Lehmarchitektur.

Artikel in der Zeitschrift „Baumeister“

Altes und Neues Bauen in Ghana wird in den beiden Artikeln beschrieben. Nach den ersten Reisen in den Norden Ghanas in den frühen sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann meine große Zuneigung zur Lehmarchitektur, die während meiner ganzen Tätigkeit in Ghana verbunden war mit dem Versuch traditionell gewachsene und gestandene Formen in die Gestaltung neuer Räume und Strukturen mit einzubeziehen.

„No Time to Die“

Dies ist die Geschichte eines Buches, das von mir und meinem PWD Kollegen Kojo Kyei in Eigenregie 1975 in Ghana herausgegeben wurde. Die Jahre, die darüber vergangen sind, bis wir endlich das fertige „Druckprodukt“ in der Hand hielten, waren harte Lernjahre für uns beide, verbunden mit vielen Schweißtropfen und endlosen Frustrationen. Wir haben es aber geschafft, und das ist die Hauptsache! Nun können sich Interessierte das Buch herunterladen.

„Construction Technology for a Tropical Developing Country“

Diese Buchproduktion war eine sehr harte, zweijährige Arbeit im Rahmen des von der GTZ unterstützten Vorhabens „Bautechnik“ für die Universität in Kumasi. Im Oktober 1980 habe ich mit den Arbeiten am Manuskript für das Lehrbuch begonnen. In einer Zeit großer Entbehrungen und wirtschaftlichen Not im Land. Bei meinem Abschied von Ghana Ende 1982 hatte ich ein druckfertiges Manuskript in meinem Gepäck. Auch während der sehr schwierigen Zeit der Arbeiten am Buch habe ich immer noch Vorlesungen gehalten und Studios betreut. Ohne die hervorragende Hilfe von Kojo Jackson Abankwa hätte ich das Lehrbuch nicht geschafft. Daher „Thanks to Kojo for your help!“ Da die heutige GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) nicht mehr auf dem Copyright ihrer Vorgängerorganisation GTZ besteht, können sich Interessierte die PDF Dateien des Lehrbuchs herunterladen. Bei Verwendung von Inhalten wird um Quellenangabe gebeten.

Roof Construction in the Upper Region of Ghana

Das Dach, der obere Abschluss eines Gebäudes, ist fast noch wichtiger als das eigentliche Tragwerk. Es ist das Bauelement, das am nächsten mit den Begriffen Schutz (vor den Elementen), Obdach (Sicherheit der Bewohner) und zusammen mit den Wänden mit Unterkunft (Wohnkomfort) assoziiert ist. In den Tropen hat es mehrere Aufgaben. Abgesehen von der möglichen Nutzung als zusätzliche Wohn- oder Schlaffläche muss es Regenwasser schnell ableiten können und die Bewohner vor solarer Einstrahlung und anderen klimatischen Einflüssen (Wind und Staub) schützen durch entsprechende Bauweisen oder besondere Isolierung. Die Broschüre entstand in meinen ersten Jahren der Lehrtätigkeit in der Architekturfakultät der University of Science and Technology in Kumasi.

Akuabas – die Fruchtbarkeitspuppen der Ashantis

Über diesen Teil der Kultur der Akan Völker, vorwiegend der Ashanti und Fanti in Ghana schrieb ich einen Artikel für den Newsletter der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft (NWG) im Mai-August 2011 und 2014 auch einen weiteren für die „afrikapost“. Mein Anliegen war zu der Zeit in Namibia mit einem Beitrag über die Kultur eines anderen afrikanischen Staates eine kleine Brücke zu schlagen von Südwest- nach Westafrika. Mein Artikel erschien in Namibia in etwas verkürzter Form. Hier stelle ich eine herunterladbare PDF-Version des ganzen Artikels aus der „afrikapost“ zur Verfügung.

„Ein Haus für die Ziegen des Präsidenten“

Über die 22 Jahre meines Lebens und meiner Arbeit in Ghana von September 1960 bis Dezember 1982 berichte ich im ersten Teil (1960 bis 1975) in Erzählform und nach Jahren „aufgelistet“ von meinen Erlebnissen, Eindrücken, Ereignissen und Begegnungen in meinem alltäglichen Arbeitsalltag und privaten Leben als Architektin für das Bauministerium. Der zweite Teil wird die Jahre 1975 bis 1982 als Dozentin an der Universität in Kumasi beschreiben. Vieles von dem, was in meinen Erinnerungen bereits verblasst war, konnte ich „wieder erwecken“ aus den Inhalten meiner fast wöchentlichen Briefe aus Ghana an meine Mutter in der damaligen DDR und denen aus meinen Karten und Briefen an viele Verwandte und Freunde, die diese aufgehoben haben. Nach der „Lernphase“ in meiner damaligen neuen, afrikanischen Heimat, die eigentlich nie aufgehört hat, vermischte sich die Arbeit immer öfter mit dem Privaten. Ghana wurde sehr schnell zu einem Zuhause für mich.

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Geschützter Bereich

Da ich befürchte, dass sich einige Besucher dieser Seite für die Ergebnisse meiner langjährigen Recherchen über die Verzierungen auf Lehmwänden durch die Malerinnen der Savanne im Norden Ghanas interessieren, die in meinem Buch „Gemaltes Leben auf Lehmwänden“ eingeflossen sind, um diese eventuell kommerziell zum Eigennutzen zu verwenden, vor allem die Fotos und Skizzen von Gehöften, die es heute so verziert kaum noch gibt, wird das Buch geschützt. Wer die PDF-Datei einsehen, bzw. herunterladen möchte, benötigt ein Passwort, das von mir gerne zur Verfügung gestellt wird, wenn sich die Antragsteller identifizieren mit Namen, Kontaktdetails und einer Erklärung über den Grund ihres Interesses am Buch. Das Buch unterliegt dem Copyright. So soll die Titelseite des Buches vielleicht mal aussehen:

Gemaltes Leben auf Lehmwänden

Gemaltes Leben auf Lehmwänden