Ghana-Veröffentlichungen

In dieser Rubrik stelle ich Veröffentlichungen und Manuskripte vor im PDF oder Text Format, die ich selbst verfasst oder an deren Herausgabe ich mit beteiligt war – Artikel, Broschüren, Bücher und Buchmanuskripte. Die meisten davon sind mit meiner Arbeit in Ghana verbundene deutsche und englische Beiträge in Fachzeitschriften, Fachbüchern, technischen Merkblättern und Schriften, wie auch das Konstruktionslehrbuch „Construction Technology for a Tropical Developing Country“ und die Broschüre „Roof Construction in the Upper Region of Ghana“. Anderes, wie verschiedene Artikel, das Buch „No Time to Die“ und das Buchmanuskript „Gemaltes Leben auf Lehmwänden“ befasst sich mit Kulturellem aus Ghana, das im Laufe der Entwicklung des Landes zu einem wirtschaftlich selbst bestimmenden, demokratischen und modernen Staat verloren zu gehen droht oder bereits verschwunden ist. Ende Oktober 2018 ist „Herzensheimat Ghana“, ein Buch über meine 22 Lebens- und Arbeitsjahre in dem westafrikanischen Land erschienen. Die Veröffentlichung des Sachbuchs „Gemaltes Leben auf Lehmwänden“ ist für 2019 geplant. Auch verfasse ich hin und wieder Beiträge für verschiedene Zeitschriften über Themen im Zusammenhang mit der ghanaischen Kultur und Geschichte im Hannahblog.

Artikel in der Zeitschrift „Afrikapost

Hierbei handelt es sich um eine Serie von sechs meiner Beiträge im Journal „afrikapost“ unter dem Titel „Verlorenes zum Erinnern“, beginnend mit den Ashanti Goldgewichten und ihrer Herstellung. Im „No Time to Die“ Artikel werden die Mammylorry Slogans beschrieben, in den darauf folgenden die Küstenfischerei mit den traditionell verzierten Einbaumkanus, die Adinkra Symbolik und die Lehmarchitektur.

Artikel in der Zeitschrift „Baumeister“

Altes und Neues Bauen in Ghana wird in den beiden Artikeln beschrieben. Nach den ersten Reisen in den Norden Ghanas in den frühen sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann meine große Zuneigung zur Lehmarchitektur, die während meiner ganzen Tätigkeit in Ghana verbunden war mit dem Versuch traditionell gewachsene und gestandene Formen in die Gestaltung neuer Räume und Strukturen mit einzubeziehen.

„No Time to Die“

Dies ist die Geschichte eines Buches, das von mir und meinem PWD Kollegen Kojo Kyei in Eigenregie 1975 in Ghana herausgegeben wurde. Die Jahre, die darüber vergangen sind, bis wir endlich das fertige „Druckprodukt“ in der Hand hielten, waren harte Lernjahre für uns beide, verbunden mit vielen Schweißtropfen und endlosen Frustrationen. Wir haben es aber geschafft, und das ist die Hauptsache! Nun können sich Interessierte das Buch herunterladen.

„Construction Technology for a Tropical Developing Country“

Diese Buchproduktion war eine sehr harte, zweijährige Arbeit im Rahmen des von der GTZ unterstützten Vorhabens „Bautechnik“ für die Universität in Kumasi. Im Oktober 1980 habe ich mit den Arbeiten am Manuskript für das Lehrbuch begonnen. In einer Zeit großer Entbehrungen und wirtschaftlichen Not im Land. Bei meinem Abschied von Ghana Ende 1982 hatte ich ein druckfertiges Manuskript in meinem Gepäck. Auch während der sehr schwierigen Zeit der Arbeiten am Buch habe ich immer noch Vorlesungen gehalten und Studios betreut. Ohne die hervorragende Hilfe von Kojo Jackson Abankwa hätte ich das Lehrbuch nicht geschafft. Daher „Thanks to Kojo for your help!“ Da die heutige GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) nicht mehr auf dem Copyright ihrer Vorgängerorganisation GTZ besteht, können sich Interessierte die PDF Dateien des Lehrbuchs herunterladen. Bei Verwendung von Inhalten wird um Quellenangabe gebeten.

Roof Construction in the Upper Region of Ghana

Das Dach, der obere Abschluss eines Gebäudes, ist fast noch wichtiger als das eigentliche Tragwerk. Es ist das Bauelement, das am nächsten mit den Begriffen Schutz (vor den Elementen), Obdach (Sicherheit der Bewohner) und zusammen mit den Wänden mit Unterkunft (Wohnkomfort) assoziiert ist. In den Tropen hat es mehrere Aufgaben. Abgesehen von der möglichen Nutzung als zusätzliche Wohn- oder Schlaffläche muss es Regenwasser schnell ableiten können und die Bewohner vor solarer Einstrahlung und anderen klimatischen Einflüssen (Wind und Staub) schützen durch entsprechende Bauweisen oder besondere Isolierung. Die Broschüre entstand in meinen ersten Jahren der Lehrtätigkeit in der Architekturfakultät der University of Science and Technology in Kumasi.

Akuabas – die Fruchtbarkeitspuppen der Ashantis

Über diesen Teil der Kultur der Akan Völker, vorwiegend der Ashanti und Fanti in Ghana schrieb ich einen Artikel für den Newsletter der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft (NWG) im Mai-August 2011 und 2014 auch einen weiteren für die „afrikapost“. Mein Anliegen war zu der Zeit in Namibia mit einem Beitrag über die Kultur eines anderen afrikanischen Staates eine kleine Brücke zu schlagen von Südwest- nach Westafrika. Mein Artikel erschien in Namibia in etwas verkürzter Form. Hier stelle ich eine herunterladbare PDF-Version des ganzen Artikels aus der „afrikapost“ zur Verfügung.

Herzensheimat Ghana

Das Ende Oktober 2018 erschienene Buch über meine 22 Lebens- und Arbeitsjahre im westafrikanischen Ghana habe ich auch im Hannahblog beschrieben. An dieser Stelle berichte ich darüber, wie lange es gedauert hat, bis das Buch endlich zustande kam. Nun, da ich es in der Hand halten und darin blättern kann, ist alle Anstrengung des Schreibprozesses von mir abgefallen. Ein Glücksgefühl breitet sich langsam aus. Mit der Freude erwachen die Erinnerungen an schöne, manchmal aber auch sehr schwierige Jahre in einem afrikanischen Entwicklungsland, die mein Leben geprägt haben. Ghana war eine Heimat für mich geworden, die  ich für immer in meinem Herzen tragen werde.

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Geschützter Bereich

Da ich befürchte, dass sich einige Besucher dieser Seite für die Ergebnisse meiner langjährigen Recherchen über die Verzierungen auf Lehmwänden durch die Malerinnen der Savanne im Norden Ghanas interessieren, die in mein geplantes Buch „Gemaltes Leben auf Lehmwänden“ eingeflossen sind, um diese eventuell kommerziell zum Eigennutzen zu verwenden, vor allem die Fotos und Skizzen von Gehöften, die es heute so verziert kaum noch gibt, wird das Manuskript geschützt. Wer die PDF-Datei einsehen, bzw. herunterladen möchte, benötigt ein Passwort, das von mir gerne zur Verfügung gestellt wird, wenn sich die Antragsteller identifizieren mit Namen, Kontaktdetails und einer Erklärung über den Grund ihres Interesses am vorliegenden Vorschlag für das geplante Buch. Schon das Manuskript für das spätere Buch unterliegt dem Copyright. So oder ähnlich könnte die Titelseite vielleicht mal aussehen:

Gemaltes Leben auf Lehmwänden

Gemaltes Leben auf Lehmwänden