Skizzen und Gemaltes

Auf allen Reisen, ob im Urlaub oder im Dienst hatte ich, außer der Kamera auch meine diversen Skizzenstifte dabei. Im digitalen Zeitalter ist es möglich Skizzen und Tuschezeichnungen zu scannen und auf den Computer zu übertragen, desgleichen die vielen Dias oder Filmnegative. Die heutigen Speichermedien der Digitalkameras machen es möglich, die Fotos gleich von der Kamera in das PC-Fotoarchiv einzubringen und zu katalogisieren. Und mir wird dadurch auch ermöglicht, die vielen alten Fotoalben schon jetzt selber zu entsorgen, bevor es meine Nachfahren tun müssen, wenn ich nicht mehr auf dieser Welt bin. Und so kann ich nun auch alles Gezeichnete auf meiner Webseite anbieten, verbunden mit kleinen Geschichten.

Das Talent zum Zeichnen habe ich von meinem Vater geerbt. Freihandzeichnen, Malen und Aktzeichnen gehörten außerdem als Lehrfächer während meines Studiums zur Ausbildung eines Architekten an der Technischen Hochschule in Dresden. Das Zeichnen hat mir immer große Freude bereitet. Ich versuche dabei das Wesentliche des Gesehenen festzuhalten. Und brauche (noch) kein „Facebook“ zum Kommunizieren, weil ich immer viele Zuschauer beim Skizzieren angezogen habe, mit denen ich dann ins Gespräch gekommen bin. So ist es mir jedenfalls unterwegs meistens passiert, ob in den Dolomiten, in Griechenland, quer durch Afrika oder anderswo. Sehr viel über andere Kulturen konnte ich so von Menschen erfahren, die mir beim Zeichnen oder Malen zugesehen haben und mit mir ihre Gedanken teilten. Selbst dort, wo ein mündlicher Austausch in Sprachen, die ich nicht kannte, nur schwierig zustande kam. Mit Lachen, Schulterklopfen und einem Händedruck beschenkten wir uns oft gegenseitig. Frisch Geerntetes landete so auch häufig als Gabe in meinem Rucksack, in dem ich Pinsel, Farben, verschließbare Marmeladegläser mit Wasser für Tuschezeichnungen und Zeichenblöcke nebst Trinkwasser und Brotzeitbox, sowie meine Kamera mitführte.

Weil ich als Zeichnende, wenn ich dabei allein blieb, ja auch keinen Lärm machte, schauten mir oft auch Vierbeiner zu oder Vögel, die sich auf einem Felsen oder Baum ganz in der Nähe niedergelassen haben. So sah ich in den Dolomiten junge Murmeltiere, die sich aus ihrem Bau entfernt hatten und neugierig vor mir standen, bis ihre Mama sie laut pfeifend wieder in den Bau zurück trieb. Oder Dohlen, die plötzlich auftauchten, sich vor mir niederließen und wohl dachten, dass das Tuschewasser genießbar sei. Gleiches widerfuhr mir bei Zeichnen in Namibia, wo Erdmännchen im „Gespensterwald“ der Etoscha Pfanne meine Zuschauer waren. Als sich ein neugieriger Elefant näherte, suchte ich aber sehr schnell in meinem Auto das Weite. So sind mit vielen Skizzen und Tuschezeichnungen meistens auch unvergessliche Erlebnisse verbunden. Die möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

Alle Abbildungen ©Hannah Schreckenbach. Veröffentlichung und Weiterverbreitung nur mit schriftlicher Erlaubnis der Autorin.

Ghana mammy lorry slogans

In der Rubrik Ghana-Veröffentlichungen befindet sich eine PDF-Version des von mir und meinem PWD-Kollegen Kojo Kyei verfassten und in Eigenregie herausgegebenen Buches „No Time to Die“ („Keine Zeit zum Sterben“). Die erste Buchauflage war 1975 in der „Catholic Press“ in Accra gedruckt worden. Die Druckplatten waren damals, sowohl nach der ersten, als dann auch nach der zweiten Auflage 1976 vernichtet worden. Weitere Auflagen wurden vom ersten Buchoriginal kopiert. So sind die Scans von einem „kopierten“ Buch natürlich nicht das Gelbe vom Ei, und entsprechend die PDF Version ebenfalls nicht. Hier sollen nun aber die vergrößerbaren Skizzen aus dem Buch dem interessierten Besucher der Seite ein Schmunzeln entlocken. Er möge aber bitte dabei bedenken, dass das, was heute mit einfachster Computertechnik leicht fällt und von bester Qualität ist, vor 45 Jahren pure Handarbeit mit einfachsten Mitteln war. Uns hat es dennoch mit großer Freude und auch Stolz auf das Geleistete erfüllt. Zusätzlich befindet sich in der Rubrik auch eine PDF Version aller gesammelten Slogans – Religiöses, Namen, Bezeichnungen aller Art und Weisheiten.

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Ghana Verzierungen auf Lehmwänden

Im Buch „Gemaltes Leben auf Lehmwänden“ sind viele der von mir gezeichneten und gemalten Verzierungen auf den Lehmwänden der Gehöfte im Norden Ghanas zu sehen. Nicht alle habe ich gezeigt. Nun sollen hier in einer Galerie vor allem einige der farbigen Tuschezeichnungen einen Platz finden.

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Zimbabwe

Meine erste Dienstreise führte mich im September 1983 nach Zimbabwe. Das Land war nach Freiheitskämpfen und den Folgen der Sanktionen aufgrund der UDI („unilateral declaration of independence“) durch Ian Smith in zähen Verhandlungen 1980 unter der Führung von Robert Mugabe unabhängig geworden. Meine erste Reise nach Zimbabwe war sozusagen der Anfang von fast jährlichen Besuchen in diesem märchenhaft schönen Land (so waren jedenfalls von Anfang an meine Eindrücke). Es wurden Projekte vorbereitet und viele Gespräche dafür mit Regierungsvertretern und solchen von Nichtregierungsorganisationen (NRO) geführt. Ich lernte in kurzer Zeit viele Zimbabwer kennen aus den Ministerien, den ersten GTZ-Projekten, aus der Universität und aus den NRO, die alle begeistert dabei waren für die Entwicklung ihres Landes zu arbeiten. Es herrschte eine Aufbruchsstimmung ähnlich wie damals in den Endfünfzigern und frühen Sechzigern in Ghana nach der Unabhängigkeit dieses westafrikanischen Landes.

Fast jede Reise habe ich dokumentiert. Das Erlebte habe ich beschrieben und mit Zeichnungen und Fotos illustriert. So hatte ich nicht nur die Grundlagen für die offiziellen Dienstreiseberichte, sondern auch Erinnerungen für mich, meine Familie, Freunde und Interessierte.

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In den Dolomiten 

In die Dolomiten bin ich 1983 zum ersten Mal gereist und zwar auf die Regensburger Hütte (oder das Rifugio Firenze) im Geißler Nationalpark. Dort lernte ich den Hüttenwirt Viktor Perathoner, einen Ladiner und seine Familie kennen, seine Frau Mizzi, seine Schwester Resi (die Köchin), die Söhne Carlo und Bruno und die Tochter Manuela. Außerdem traf ich dort oben in über 2000 m Höhe auch Gottfried, den Senner, der sich im Sommer um die, aus dem Grödner Tal hochgetriebenen Kühe und Kälber kümmerte, die meine Wanderungen mit ihrem Glockengebimmel begleiteten. Bis 1999 habe ich dort oben oft skizziert. Meine letzte Skizze ist aus dem Jahr 2010, als ich zum letzten Mal auf der Hütte eingekehrt bin. Viktor, Mizzi und Resi weilen schon nicht mehr unter uns. Carlo kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in die Höhe und auf der Hütte arbeiten. Nur noch Bruno und Manuela mit ihren Familien und Helfern und Helferinnen kümmern sich liebevoll um die Gäste. Ich habe von ihnen allen, den Verstorbenen und den Lebenden 2010 Abschied genommen. Da lebte Resi noch. Die schönsten Erlebnisse auf meinen Wegen bergauf und bergab und durch Klettersteige beschreibe ich in „Reiseerlebnisse“.

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Griechenland

Während meiner vielen Griechenland Reisen habe ich fleißig skizziert und natürlich auch fotografiert. Bei meiner ersten Reise 1962 lernte ich Stratos kennen, mit dem mich bis heute, in unser beider hohes Alter hinein immer noch eine enge Freundschaft verbindet. Wir korrespondieren in langen Briefen in Englisch, das er nach wie vor fließend spricht. Es folgt eine Auflistung der Reisen mit den dazugehörigen Skizzen für jeden einzelnen Griechenlandbesuch.

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„Namibianisches“ Skizzenbuch – 1992 bis 2007

Auf allen Reisen in das Land des weiten Horizonts habe ich skizziert, gemalt und tagebuchartig meine Besuche in Namibia dokumentiert. Bis auf die letzte Reise 2011. Von der beschreibe ich nur einzelne Höhepunkte in „Reiseerlebnisse“. 2005 erschien mein  Buch „Namibia – erlebt und skizziert“, und im Jahr 2009 „Lebensspuren im Sand und Fels“, ein Buch über die Geschichte von Ameib, der ehemaligen Gästefarm einer Freundin in Namibia. Da ich aus altersbedingten und gesundheitlichen Gründen nicht mehr nach Namibia fliegen kann, möchte ich hier nun alles dort Gezeichnete zusammenstellen für interessierte Namibia Reisende oder solche, die es werden wollen.

1992 und 1993

1999

2001

2003

2005

2006 und 2007

Noch längst nicht sind alle Skizzen und Zeichnungen eingefügt. Scannen, bearbeiten, beschreiben – das dauert alles eine Weile, spannt Sie als interessierten Besucher der Seiten vielleicht auf die Folter, geht bei mir aber nicht mehr so „flott vom Hocker“ wie vor etlichen Jahren. Aber ich bin am Arbeiten. So lange bitte ich herzlich um Geduld.