Reisehöhepunkte in Namibia

Meine erste Reise in das Land der weiten Horizonte war eine Dienstreise, die ich mit anderen Privatreisen zusammen in einem ersten Namibia-Buch, das 2005 erschienen ist, beschrieben habe. Darauf folgte 2009 ein Buch über Ameib, die ehemalige Gästefarm einer namibischen Freundin („Lebensspuren im Sand und Fels“). Ein weiteres Buch über meine Reisen durch Namibia erschien im Mai 2017 („Sehnsuchtsland Namibia“). Es wurde zusammen mit einem Postkartenschuber herausgegeben, der einige meiner schönsten Skizzen aus Namibia enthält, die auch in der Rubrik Skizzen zu finden sind. Beide Bücher werden hier beschrieben. Außerdem berichte ich über einige Höhepunkte meiner letzten Reisen.

Lebensspuren in Sand und Fels

Mein Buch beschreibt die Geschichte von Ameib am Erongo Gebirge, einem der wunderschönsten und beeindruckenden Orte Namibias. Wir gehen über 150 Jahre zurück bis zu dem 15. Juli 1867, dem Tag, an dem der Missionar Johannes Albrecht Friedrich Böhm Ameib erreichte und eine Missionsstation dort gründete. Seine Ankunft erleben wir durch die Augen von Kasie mit, einem Buschmann, der zu den Ureinwohnern der Gegend gehörte. Böhm missionierte für die Rheinische Missionsgesellschaft. Die Anfänge der Missionierung Südwestafrikas können wir auf 1842 bis 1864 datieren. Die Geschichte Ameibs ist voller Höhen und Tiefen. Sie geht von der Missionsstation und ersten Farmversuchen, vom Zinnabbau über das Entdecken der Felsbilder bis hin zum Entstehen der Ameib-Ranch unter dem Management von Waldtraut Kögl. Sie hat vor einigen Jahre die Farm verkauft, hat aber Wohnrecht dort bis zu ihrem Lebensende. Die neuen Eigentümer werden sicherlich ihre eigenen Schwerpunkte setzen. Ich habe Ameib zum letzten Mal 2011 besucht und leider nur noch ganz selten Kontakt zur ehemaligen Besitzerin, die dort ihr Lebensziel verwirklichen konnte. Mit meinem Buch möchte ich ihr ein Denkmal setzen.

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Sehnsuchtsland Namibia

Mein Vater hatte während meiner Kindheit häufig von seinem Wunsch gesprochen, einmal in einer der ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika arbeiten zu können. Er war Wasserwirtschaftsingenieur, besaß in seinem immer verschlossenen Bücherschrank, den meine Schwester und ich nie öffnen durften, auch viel Gedrucktes über „Deutsch-Südwestafrika“ und schenkte mir zum sechsten Kriegsweihnachtsfest 1944 ein Buch, das vom Leben einer deutschen Farmerfamilie und ihrer Kinderschar in Südwestafrika handelte. Allerdings war das Land zu der Zeit bereits keine deutsche Kolonie mehr. Es wurde, nachdem Deutschland als Folge des ersten Weltkriegs seine Überseeterritorien verloren hatte, von Südafrika verwaltet. Ich habe in den Tagen nach Weihnachten das „Die Kinderfarm“ von Ernst Ludwig Cramer regelrecht verschlungen und mir dabei immer wieder die Fotos dieser für mich so fremden Welt angesehen. Ich versteckte es in dem Rucksack, den ich seit Beginn der Bombenangriffe immer mit der Schultasche zusammen in den Luftschutzkeller mitnehmen musste, wenn es Fliegeralarm gab. Darin befanden sich die Schulzeugnisse, andere wichtige Papiere, Wäsche zum Wechseln, ein Paar Reserveschuhe und etwas Kleidung.

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Wüstenquell – ein kleines Paradies

Wüstenquell war 2003, als ich es zum ersten Mal intensiv erleben durfte ein einmalig schönes und unvergessliches Abenteuer. Bevor ich zu der damaligen, von Hubertus Caspari betriebenen Gästefarm kam, war ich im Brandberg West Gebiet gewesen worüber ich getrennt berichte.

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In Namibias Wüsten

Bei einer Fahrt in die Namib Wüste im Sommer in Namibia, in der heißen Zeit des Jahres, in der alle auf Regen hoffen, blieb ich zunächst ein paar Tage lang auf der Farm Niedersachsen und besuchte dann hinterher auf dem Weg nach Walvis Bay die Tinkas Hochfläche. Danach ging meine Safari noch weiter bis nach Swakopmund zum Besuch des Swakoptals mit den „Badlands“ (am besten übersetzt mit „Mondlandschaft“). Ich war diesmal nicht allein gefahren, sondern hatte mir den Luxus eines eigenen, mich führenden Begleiters geleistet, der zugleich den Leihwagen mit Allradantrieb fuhr. Auf der Farm Niedersachsen, unserem ersten Halt bot man zu der Zeit eine „Henno Martin Memorial Tour“ an. Allein diese Tour war schon ein tolles Erlebnis gewesen.

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Die Kunene Region 

2011 war ich zum letzten Mal in Namibia. Ich habe in den fast drei Monaten, die ich von Juli bis zum September im Land der weiten Horizonte weilte einige sehr schöne Reisen unternehmen können, die im „Sehnsuchtsland“ Namibia“ beschrieben sind. Die Tour in die Kunene Region bis zu den Epupa Fällen und zu den Himbas, Namibias letzten Nomaden, ist eine davon.

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Natur pur am Brandberg

Zweimal war ich am und in der Gegend um den Brandberg. Nicht zu den Felszeichnungen und Gravuren bin ich gefahren. Für mich war das Erlebnis der einzigartig beeindruckenden Geologie vom Brandberg Massiv der Grund für die Besuche.

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Im Damaraland

Hier beschreibe ich einige Reisen durch das Land mit den steinigen Ebenen, „Auf und Ab“ Straßen und Tafelbergen.

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