Glossar

ABT – Appropriate Building Technology (Angepasste Bautechniken),  im Englischen oft auch „Intermediate Technologies“ genannt.

Armutsbekämpfung – oder Armutsminderung ist einer der Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Andere sind Umwelt- und Ressourcenschutz, Bildung und Ausbildung sowie Erhalt des sozialen Friedens.

basinBuilding Advisory Service and Information Network (internationales Bauberatungsnetzwerk), ein überregionales Projekt der EZ, das anfänglich maßgeblich von GATE/GTZ finanziert wurde und an dem, außer GATE acht weitere internationale NRO beteiligt waren: Die SKAT Stiftung (Schweiz), ITDG (NRO in England), CRATerre (internationales Lehmbauzentrum an der Hochschule für Architektur in Grenoble, Frankreich), Shelter Forum (NRO in Kenia), CEVE (NRO in Argentinien), Pagtambayayong (philippinische Stiftung), ECOSur/South (Netzwerk in Nicaragua) und Development Alternatives (DA – Entwicklungsunternehmen in Indien). BASIN (international) existiert zurzeit nicht mehr. Ein Sekretariat fungiert dafür noch bei DA von Indien aus und ist gleichzeitig zuständig für basin – South Asia, das alle NGO in einem Netzwerk in dieser Region vereint, die sich mit angepasstem Bauen, lokaler Baustoffproduktion und Hilfe zur Selbsthilfe im Wohnungsbau befassen.

BMZ – Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

CIM – Centrum für internationale Migration und Entwicklung: Eine Arbeitsgemeinschaft der GTZ und der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) der Bundesanstalt für Arbeit mit Sitz in Frankfurt am Main. Vermittelt Fachkräfte an Arbeitgeber in Entwicklungsländern.

Eigenmaßnahmen (EM) – Hierbei handelt es sich um Vorhaben, die mit Mitteln aus erwirtschafteten Gewinnen der GTZ finanziert wurden. Aufgrund der im Gesellschaftsvertrag festgelegten Gemeinnützigkeit der GTZ durften solche Mittel nur für gemeinnützige, entwicklungspolitische Maßnahmen bis zu einer Wertgrenze von 200 TDM (200.000 DM zu meiner Zeit) verwendet werden.

EZ – Entwicklungszusammenarbeit: Das ist eine Sammelbegriff für die Leistungen der Technischen, Finanziellen und Personellen Zusammenarbeit und löst den Begriff „Entwicklungshilfe“ ab.

FAD (Frage-Antwort-Dienst) – ein überregionales Projekt der ehemaligen GTZ-Abteilung GATE, durch das Tausende von Anfragen aus aller Welt beantwortet wurden und mit Hilfe dessen die Schriftreihe „Aus der Arbeit von GATE“ mit sehr vielen Veröffentlichungen aus dem AT-Bereich sowie die vierteljährlich erschienene „GATE-Zeitschrift“ finanziert wurden. Mit dem Kooperationspartnerprogramm zusammen wurde der FAD später zum ebenfalls überregionalen ISAT (Informationservice for Appropriate Technology) Projekt.

FCKW – Mit dem 1987 von 24 Regierungen und der EG Kommission unterzeichneten Montrealer Protokoll wurden durch dieses Abkommen chlor- und chromhaltige Chemikalien, wie FCKW verboten.

Fraunhofer Institut IRB – Wissenstransfer für Baupraxis und Wissenschaft

GATE – German Appropriate Technology Exchange, die ehemalige Abteilung für „Angepasste Technologien“ in der GTZ. Die Abteilung wurde 2007 aufgelöst. GATE besaß eine weltweite „corporate identity“ und war in Entwicklungsländern zu einem Begriff für aktive, kostenlose und nachhaltige Beratungshilfe und Unterstützung geworden.

GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

GRG e.V. – Rückkehrer Forum

GTZ – Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit; 1975 gegründet, Vorläufer der GIZ; staatliches Unternehmen für die Durchführung von Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern der dritten Welt, die vom BMZ finanziert wurden.

ICCROM – Internationales Forschungszentrum für Denkmalpflege und Restaurierung von Kulturgütern

ILO – International Labour Organisazation

IT – Informations Technologie – der Sammelbegriff für all das, was heutzutage nicht mehr ohne Computer und das Internet geht

ITDG – Intermediate Technology Transfer Group, ehemalige englische NRO für die Verbreitung angepasster Technologien, heute „Practical Action

KPFKleinprojektefonds der ehemaligen GTZ, von GATE verwaltet.

Misereror – Hilfswerk der Katholiken in Deutschland für die EZ mit den Armen in der Dritten Welt.

NGO – Non-governmental organisation (Nichtregierungsorganisationen – NRO)

Namibisches Wörterbuch – Dieses Wörterbuch ist zum besseren Verständnis und Hilfe für Reisende nach Namibia gedacht.

PROKLIMA – Im Auftrag vom BMZ unterstützt die GIZ vierzig Partnerländer bei der Umsetzung der Montrealer Bestimmungen zum Schutz der Ozonschicht.

SADCSouthern African Development Community. Diese Gemeinschaft der Länder im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents schließt die Demokratische Republik Kongo mit ein. Sie besteht zurzeit aus 15 Mitgliedsstaaten. Das gegenwärtige Sekretariat befindet sich in Gaborone, Botswana. Es rotiert unter den Mitgliedern in einem vorgegebenen Rhythmus.

TERNA – „Technical Expertise for Renewable Energy Application“, ein Programm der ehemaligen GTZ, heute GIZ.

UNCHS (Habitat) – das Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen

UNIDO – United Nations Development Organization

US-AIDUnited States Agency for International Development  

UTF – ehemaliges University Technology Forum (Technologie Forum der Universitäts Harare), ab 1985 Development Technology Centre (DTC) der Universität.

ZOPP – Zielorientierte Projektplanung: Planungsinstrument der GTZ, das die Grundlage bildete für ein partizipatives, an den Bedürfnissen der Partner und Zielgruppen orientiertes Vorgehen bei der Planung eines Projektes. Dabei werden die wesentlichen Elemente eines Vorhabens schrittweise mit den Betroffenen gemeinsam in Team erarbeitet und nachvollziehbar dokumentiert.

ZWB – Zimbabwe Women’s Bureau (zimbabwische Frauengeschäftsstelle)